Grundausrüstung

Sollte jeder Befahrer immer persönlich dabei haben

Bekleidung:

Die wichtigste Aufgabe der Bekleidung ist, den Träger möglichst warm und trocken zu halten. Bei Unfällen Untertage stellt die Gefahr der Unterkühlung mit das größte Problem dar, läßt sich aber mit vernünftiger Bekleidung und Notfallausrüstung minimieren.

Das ideale Unterzeug stellt wohl der Fleece-Unterschlatz dar. Er verhindert übermäßiges Schwitzen mit anschließender Auskühlung und hält auch noch im nassem Zustand warm. Je nach den Bedürfnissen des Trägers können darüber noch mehrere Lagen Hosen, Hemden und Pullis kommen. Ganz drüber kommt dann (wenn man sichs leisten kann) noch ein spritzwasserfester Überschlatz. Die Füße sind durch warme Socken zu schützen. Die meisten Befahrer werden auch Handschuhe tragen.

Als Schuhwerk haben sich Arbeitsschuhe (S3), robuste Gummistiefel (S5) oder Bergschuhe mit Neoprenesocken bewährt. Durch die rauen Bedingungen, wie sie auch auf dem Bau oder im aktiven Bergbau vorhanden sind, ist es sinnvoll sich an die etwas schwerere S3/S5 Variante des Schuhwerks zu gewöhnen, statt sich einen rostigen Nagel oder gequetschte Zehen einzuhandeln.

Je nach Gegebenheit in der Grube kommen dann noch Watstiefel, Wathosen, Ganzkörperkondome oder Neoprene-Unterschlatze zum Einsatz.

Helm und Geleucht:

Obligatorisch bei jeder Befahrung ist der Helm mit Kinnriemen, eine robuste Helmleuchte und mindestens eine (besser zwei) unabhängige Reservelampen! In den Helm kommt eine Rettungsdecke, idealerweise kann man in die Decke noch einen Zettel mit Notfallnummern reinlegen. Die Rettungsdecke befestige ich mit einem Streifen Klettverschluss im Helm. So kann man die Decke zum Reinigen des Helms bequem entfernen. Als Reservegeleuchte haben sich robuste und wasserdichte LED-Lampen bewährt. Ein Batteriesatz hält einige Tage und zum sicheren Ausfahren spenden sie genügend Licht.

Zum Hauptgeleucht möchte ich mich hier nicht nähers auslassen, hauptsache es ist zuverlässig und robust. Handlampen sind nicht angebracht, da man spätestens in Kriechstrecken und im Schacht zwei freie Hände braucht!

Die meisten Helmleuchten haben eine abgesetzte Energieversorgung die am Lampengurt befestigt wird. An Diesem kann man dann noch allerhand nützliche Dinge wie Multitool, Materialschnur etc. befestigen. Einen Schnellverschluß des Gurtes, den man leicht mit zwei Fingern öffnen kann, hat sich in Schlufen und Engstellen bewährt.

Das Multitool oder noch besser eine Gartenschere ist bei SRT-Einsätzen am Gürtel zwingend, damit man Seile bei bedarf durchschneiden kann, ansonsten kann man es auch im Rucksack verstauen.

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