Ausbildungswochenende 15.-17.06.2012

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phoca_thumb_m_2012-06-16_13-07-13An diesem Wochenende hatten wir uns eine Komplexausbildung im Stationsbetrieb vorgenommen. Die Ausbildung fand bis auf den Theorieteil am Freitagabend, ausschließlich ut statt. Die Ausbildung erfolgte im Stationsbetrieb mit den Inhalten: Flaschenzüge, Kameradenrettung, alp. Notfallmedizin.

 

 

 

Jede Gruppe hatte 1,5 Stunden für jeden Ausbildungsinhalt zur Verfügung. Der praktische Ausbildungsteil wurde ganz bewusst ut durchgeführt. Das führte im Vorfeld zu ein paar Diskussionen die jedoch nichts daran änderten. Die Aufgabe war die Ausbildungsinhalte ut abzuarbeiten. Licht und Umweltbedingungen sind eben anders als im Schulungsraum. Das zeigt sich ganz besonders bei der alp. Notfallmed. Man muss dabei so viel mehr Aufmerksamkeit walten lassen, den Patienten nicht blenden, den Notfallrucksack nur auf einer sauberen Unterlage öffnen. Wie zieht man Handschuhe an, wenn die eigenen Hände völlig verdreckt sind.

Anfahrt und Materialförderung gingen sehr zügig von der Hand, so dass pünktlich mit der Ausbildung begonnen werden konnte. Zum Anbeißen gegen Mittag hatte unser "Verpflegungsoffizier" Jan, leckere Brote und frischen Kaffe zubereitet. Das kam bei allen sehr gut an, musste doch nicht jeder selbst sich seine Brote machen, außerdem schmeckt es besser, als wenn man sie schon stundenlang im Rucksack gequetscht hat. Der Stationsbetrieb war eine prima Idee, konnte doch jeder Alles selbst machen und verschiedene Varianten ausprobieren. Als sich der Tag bereits dem Ende neigte haben wir dann den Rückmarsch durch den herrlichen Frühsommer-Mischwald zum Zechenhaus angetreten.

Alle waren zufrieden, jeder hat was Neues gelernt, oder verrostete Fertigkeiten wieder etwas aufgefrischt. Jan und ich haben nebenbei einige Experimente mit Sprechfunk ut durchgeführt. Reichweitentest sowohl auf Sohlenebene, als auch im Schachtbereich auf unterschiedlichen Sohlen. Eine Umleitungsantenne wurde auch provisorisch zusammen gebastelt und mit Erfolg ausprobiert. Frequenzen um 450Mhz funktionieren ganz gut im Bereich bis 200m. Für die Kommunikation an der Einsatzstelle also ganz brauchbar. Wenn alle Helfer unter Funk sind, kann der Telefonist am Heuler (Grubentelefon, funktioniert komplett ohne Batterien) die Infos weitergeben und alle sind sofort auf dem aktuellen Kenntnisstand. Bzw. er muss nicht erst loslaufen um Infos zu beschaffen oder den gewünschten Teilnehmer an den Heuler zu holen.

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