Einsatzübung im Besucherbergwerk „Ostwig“ 14.-16.6. 2013

Für das Besucherbergwerk war das ein wichtiges Wochenende, ging es doch darum das Rettungskonzept im Hauptbetriebsplan in der Praxis zu erproben.

Diese Tatsache im Hinterkopf machten wir uns am Freitag auf den Weg nach Nuttlar.

Einen Wehmutstropfen gab es allerdings. Friedo musste seine Teilnahme aufgrund der Hochwasserlage in der Altmark absagen. Dort hatte er wichtigere Aufgaben zu erfüllen.

Das führte zu kurzzeitigen Irritationen. Friedo hatte uns aufgerufen in bewährter Weise als Team in den Übungseinsatz zu gehen. „Ein Einsatz darf niemals von einer Person abhängen, arbeitet als Team, ich bin davon überzeugt, dass ihr das auch ohne mich schafft!“ schrieb er uns damals.

Wir hatten nicht die Absicht ihn zu enttäuschen!

Nun trafen wir also am Freitagabend in der DRV-Hütte ein, um uns auf die Übung einzustellen. Nach Friedos Vorschlag übernahm unser „König“ die Einsatzleitung. Erste Absprachen zu Funktionen und Truppbildung folgten. Konkret konnte jedoch so richtig nichts vorbereitet werden, da wir weder über Ortskenntnis verfügten, noch das Übungsszenario kannten. Das war auch so völlig beabsichtigt, im Realeinsatz kann es genauso sein.

Samstagfrüh also „Alarm“ und Anfahrt zum Bergwerk Ostwig. Wir kannten nicht mal die Koordinaten um die Navis damit zu füttern. Die Einweiser (wie im Rettungskonzept vorgesehen) und Hinweiszeichen erfüllten jedoch den gleichen Zweck. Nachdem die Lage geklärt war, wurde die Einsatztaktik festgelegt, Trupps eingeteilt und der Einsatz vorbereitet.

Das gesamte Rettungswerk inklusive Aufbau eine Untertagekommunikation, Suche von zwei Personen, med. Versorgung und Patiententransport lief „erschreckend“ reibungslos und schnell.

Alles lief wie am Schnürchen. In angemessener Zeit waren beide „Vermisste“ gefunden, versorgt und gerettet.

Das Urteil der Beobachter von Bergbehörde, Feuerwehr usw. : „Absolute Teamarbeit, hervorragendes Zusammenwirken, professionelle Einsatzführung, klare Aufgabenstellung, ausgefeilte Einsatztaktik, zügiger Ablauf dabei trotzdem besonnenes und sicheres Vorgehen.“

Was will man mehr?

Am Grill klang der Übungstag aus … .

Ausbildungswochenende 19.-21.04.2013

Wenn es eng werden soll, dann ist das Lehr- und Besucherbergwerk "Roter Bär" in Sankt Andreasberg das richtige Übungsobjekt. Wir möchten uns bei den Freunden vom Bären ganz herzlich für die Gastfreundschaft bedanken. Eigentlich werden wir garnicht als Gäste angesehen, eher als Teil der Truppe. Jedenfalls wird dieser Eindruck so wahrgenommen. Vielen Dank!

Enge Baue gibts genug also ging es frisch ans Werk, dieses mal nicht in Form einer Übung sondern mehr in Einzelkomponenten, -schritten.

Ausbildungswochenende 15.-17.3.2013

Im Märzen nicht nur der Bauer den Wagen anspannt, auch das Ausbildungsjahr 2013 wurde begonnen. Das erste Ausbildungswochenende sollte noch ohne Grubenluft zu schnuppern vorüber gehen. Zu viele neue Ausrüstung war zu begutachten und zu probieren.Das alles geht im Knappensaal natürlich besser als untertage.

Ausbildungswochenende mit JHV 16.-18.11.2012

Am letzten Ausbildungswochenende des Jahres wird nun schon traditionell die Jahreshauptversammlung gehalten. Nachdem wir den Tag mit bergmännischen Tätigkeiten verbracht haben war am Samstagabend zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Der Knappensaal füllte sich mehr und mehr, denn auch die KameradInnen die nicht komplett am Wochenende teilnehmen konnten, haben es sich nicht nehmen alssen zur JHV anwesend zu sein.

Ausbildungswochenende 19.-21.10.2012

Diesesmal stand das Ausbildungswochenende im Zeichen einer Komplexausbildung im Stationsbetrieb.

Jörg hatte sich ein tolles Programm ausgedacht, das die Stationsausbildung in eine Befahrung eingebunden hat. Somit hatten wir auch das Ortskundetraining für alle mit integriert. Während der Befahrung wurden an verschiedenen Stellen Situationen simuliert und Aufgaben an die Teilnehmer verteilt. Die, die gerade nicht beteiligt waren fungierten als "Schiedsrichter" und denen entging wirklich nichts. Sehr aufmerksam wurde beobachtet, was die Anderen gerade tun oder auch nicht.